Der große Monero Mining Ratgeber 2018 [+Anleitung]

Unser Ratgeber zur „Monero Mining Hardware“  Unter dem Minen von Kryptowährungen versteht man die zur Verfügungstellung von Rechenleistung, die zur Berechnung von Blocks innerhalb einer Blockchain genutzt wird. Was im Ersten noch relativ kompliziert klingt, ist bei genauerem Hinsehen relativ einfach erklärt und mit etwas technischen Knowhow für jeden von uns in die Realität umzusetzen. Alle Kryptowährungen – wie auch Monero – basieren auf einem Prinzip der Blockchain. Das heißt, jeder Block muss eigens gemined werden, damit er später zu einer Währungseinheit wird. Ähnlich wie bei Rohstoffen, ist das Mining der ursprüngliche Erschaffensprozess, dem nachfolgende Rechenleistungen zugrunde gelegt werden. Wie diese Vorgänge bei Monero aussehen, welche Hardware für ddas Mining benötigt wird und welche Ziele Monero verfolgt – dazu liefern wir nachfolgende die besten Informationen und Inputs.


WAS IST MONERO!?

Monero ist in seinem grundsätzlichen Verständnis auf Dezentralität und Privatsphäre ausgelegt. Keine andere Kryptowährung legt ihren Focus so verstärkt auf diese beiden Komponenten. Seinen Anfang nahm Monero im April 2014 und bis jetzt thront die Währung in puncto Anonymität an der einsamen Spitze im Krypto-Olymp. Ihr Algorithmus im Hinblick auf die Blockgröße ist variabel und entstand auf Basis des CryptoNote Whitepapers. Monero hat im Aufbau keine Ähnlichkeit zu Bitcoin und erfreut sich nicht umsonst aufgrund seiner absolut unübertroffenen Anonymität größter Beliebtheit.

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Unser Monero Mining Ratgeber | © VIGE.co – Fotolia.com

Zu Beginn als Bitmonero ins Leben gerufen, war Monero eine der ersten CryptoNote Coins. Sämtliche Entwicklungen werden innerhalb der Gemeinschaft gelenkt und vollzogen, wobei sich Monero ausschließlich durch Spenden finanziert. Der Fokus dieser Kryptowährung liegt auf der Skalierbarkeit, dennoch nutzt Monero dieselben Eigenschaften wie andere Währungen deren Basis CryptoNote darstellt.

Im Gegensatz zu Bitcoin ist die Menge an Coins bei Monero nicht limitiert, sein Algorithmus hingegen zurückhaltender programmiert als andere. Essentiell für die Währung ist jedoch die Möglichkeit, Transaktionen völlig anonym durchzuführen. Die kontinuierliche Anpassung der Difficulty sowie der Blockchain und das übliche Proof-of-Work Verfahren sorgen für die nötige Stabilität im gesamten Gemeinschaftssystem.

Bei Monero handelt es sich um eine inflationäre digitale Währung deren Marktkapitalisierung derzeit bei etwa 1,76 Milliarden Euro steht. Vergleichsweise gering mit den 79 Milliarden von Bitcoin und 35 Milliarden an Ethereum, doch die Tendenz nach wesentlich größeren Volumen steigt stetig.

Die dezentrale Struktur von Monero erlaubt der Kryptowährung eine völlig eigenständige Position einzunehmen, da keine Institution der Welt in das Geschehen von Monero eingreifen und diese nach eigenen Wünschen verändern oder entmachten könnte. Das wiederum bietet den Vorteil, dass das dezentrale Netzwerk auf Angriffe blitzschnell reagieren und offline gehen kann. Selbstverständlich würde immer ein entsprechender Teil des Systems online bleiben und funktionieren, doch das Herzstück bleibt geschützt. Das weltweit verfügbare Netzwerk an gleichberechtigten Teilnehmern schützt die Währung gleichwohl ein Hackerangriff in dieser Größenordnung nur schwer zu finanzieren sein dürfte und groben Schätzungen zufolge bei über einer Milliarde Dollar liegt.

Monero ist mit einer guten Auswahl an digitalen Geldbörsen inzwischen leicht zu handhaben und wird an unterschiedlichen Börsen gehandelt. Wer nicht schürft, kann sich also durchaus am freien Markt bedienen und die Kryptowährung in sein Portfolio aufnehmen.





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Vor dem Start – das sollte man beim Monero Mining beachten

Kalkulation

Ob sich das Mining von Moneros lohnt, hängt sehr von den jeweiligen Voraussetzungen ab. Zum einen stellen leistungsstarke Komponenten eine Basis für jede erfolgreiche Mining-Zukunft dar, zum anderen ist ein moderater Strompreis ebenso unverzichtbar wie hochwertiges Equipment. Daher sollte man vor allem am Beginn sorgfältig darauf achten, nicht in eine unüberlegte Kostenfalle zu gelangen und zuerst prüfen, ob unter Umständen ein normaler Consumer PC für die anfänglichen Krypto-Gehversuche ausreichen kann.

Der Algorithmus CryptoNote stellt die Basis der gesamten Berechnungen dar und ist aufgrund seiner komplexen Programmierung besonders gut für herkömmliche handelsübliche Computer geeignet. Das bedeutet, dass aktuelle Grafikkarten und CPUs in der Lage sind gute Hashrates zu erzielen und das digitale Wallet sich damit gut füllen lässt. Das Besondere an dieser technischen Raffinesse ist die breite Zugänglichkeit für Jedermann, denn nur so kann ein dezentrales Mining sichergestellt und das Netzwerk geschützt werden. So genial wie auch einfach sorgt seine Funktionalität für einen reibungslosen Ablauf und konstante Stabilität.

Eigentlicher Kernpunkt im Betreiben einer Mining-Rig ist in Deutschland der relativ hohe Strompreis. Im Ländervergleich zählt nur Dänemark weltweit noch höhere Energiepreise wie in hierzulande. Was in den Sommermonaten eher störend erscheint, bietet während den kühleren Phasen des Jahres zusätzliches Einsparungspotenzial, nämlich die Wärmeentwicklung des schürfenden Computers. Abgesehen von den gewohnten Geräuschpegeln, sollte der PC jedoch nicht im Schlafzimmer oder in unmittelbarer Nähe der Wohnräume aufgestellt werden. Ein Büro allerdings lässt sich mit ihm problemlos beheizen.

In der eigentlichen Kalkulation gilt, je niedriger der Strompreis, desto besser fallen die erwirtschafteten Gewinne aus. Betrachtet man die Kursentwicklung von Monero, so führen die steigenden Preise durchaus zu noch rentableren Verhältnissen.

Gewerbeanmeldung – Monero Mining und die Steuer

💡 Achtung: Wir weisen an dieser Stelle ausdrücklich daraufhin, dass wir KEINE Steuerberater sind und das folgende ausschließlich selbst recherchiert haben. Alle folgenden Angaben bezüglich der Besteuerung sind OHNE GEWÄHR und ersetzen KEINE steuerliche Beratung, die wir dringend empfehlen!

Wer in diesem Punkt nach korrekten Antworten sucht, muss im deutschsprachigen Raum zwischen den Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz unterscheiden. Nicht überall gelten die gleichen Regeln und es kann sich durchaus lohnen, die eigenen Bemühungen im Ländervergleich abzuwägen. Je nachdem, von welchem Land aus geschürft werden soll, ergeben sich folgende Unterschiede:

Deutschland

Hier zählen Miner grundsätzlich zu Gewerbetreibenden. Nach §23EStG entfallen gutgläubig gemeinte Steuerfreiheiten, denn als Unternehmer muss man nachhaltig und mit Gewinnerzielungsabsicht am wirtschaftlichen Verkehr teilnehmen. Soweit die Definition. Da Miner keine private Vermögensverwaltung ausüben, schöpfen sie ihren Mehrwert ausschließlich aus der Rechenleistung ihrer Computer. Sie können daher einem digitalen Mining-Unternehmen gleichgesetzt werden.

Als aktiver Miner benötigt man keine BaFin Erlaubnis, was den Vorgang der Gewerbeanmeldung grundsätzlich sehr einfach werden lässt. Das Formular ist direkt über die Verwaltung der jeweiligen Gemeinden auszufüllen und kostet ca. 40 Euro.
Steuerlich betrachtet unterliegen Gewinne die aus dem Mining heraus erwirtschaftet werden der Einkommenssteuer. Entsprechende Gewinne sind mithilfe einer Einnahmenüberschussrechnung zu ermitteln, wobei in diesem Zusammenhang alle Aufwandsposten gegengerechnet werden können. Dabei handelt es sich sowohl um anteilige Mietkosten, Energieaufwand, Kosten für die Hardware und, sofern vorhanden, ein betriebliches Auto.

Alles in allem dürfen alle Positionen, die für das Mining benötigt werden in diese Kalkulation miteinfließen, Abnutzungen verbucht und von der Steuer abgesetzt werden. Ab einem Gewerbeertrag von 24.500 Euro muss die Gewerbesteuer berücksichtigt werden, was jedoch eher bei einer Minderheit der Miner anfallen dürfte. In der Regel ist jeder Unternehmer umsatzsteuerpflichtig, doch in besonderen Fällen sind Miner von der Umsatzsteuer befreit und müssen folglich keine abführen.

Weiterhin offen ist die Frage nach dem Leistungsort, denn bei einem Mining-Pool erfolgt die Leistung für einen anderen Unternehmer. Hierzu wäre rein theoretisch ein nicht steuerbarer Vorgang vorhanden.

Österreich

In Österreich sieht der Gesetzgeber, wie in Deutschland auch, Einkünfte mit Kryptowährungen als gewerblich an. Werden Coins geschürft, unterliegen Sie einer gewerblichen Tätigkeit, da diese nur unternommen wird, um Gewinnabsichten zu generieren. Entsprechend dazu, entstehen steuerliche Konsequenzen. Die Erschaffung von Kryptowährungen wird demnach nicht anders behandelt, als die direkte physische Herstellung eines Produktes.

Das Mining unterliegt jedoch mangels identifizierbarem Leistungsempfänger nicht der Umsatzsteuerpflicht. Die Kosten für eine Gewerbeanmeldung liegen in Österreich bei rund 50 Euro zuzüglich rund 10 Euro an Gebühren und Verwaltungsabgaben für den Auszug aus dem Gewerberegister.

Man sollte jedoch beachten, dass eine neue Gewerbeanmeldung in Österreich einem „Staatsakt“ gleichkommt und einige Schritte im Vorfeld nötig sind, um überhaupt als Selbständiger anerkannt zu werden. Nicht unbedingt zeitgemäß, wenn man bedenkt, dass anderenorts Gewerbeanmeldungen innerhalb weniger Minuten durchgeführt werden.

Schweiz

In der Schweiz kann man als Einzelunternehmen rasch seine Geschäftstätigkeiten aufnehmen, ohne dass man gleich ins sogenannte Handelsregister aufgenommen werden müsste. Erst ab einem Jahresumsatz von 100.000 CHF erfolgt dieser Eintrag, der zwischen 200 und 300 CHF kostet. Neben der Anmeldung zu Unfallversicherung und Mehrwertsteuer fallen jedoch keine weiteren behördlichen Wege an. Eine Mehrwertsteuerpflicht fällt erst ab einem Umsatz von 75.000 CHF an. Registriert werden selbständige Tätigkeiten bei den zuständigen Kantonen.


Die Monero Mining Hardware

Um selbst zu Hause Moneros berechnen zu können, benötigt man einen Computer, der imstande ist, höchste Rechenleistungen zu garantieren. Für die Erzeugung von Krypto-Coins sind neben der geeigneten Hardware auch spezielle Software Komponenten erforderlich.

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Die Monero-Mining-Hardware in der Übersicht | © _jure – Fotolia.com

Hardware Bauteile sind die Hauptbestandteile eines herkömmlichen PCs, jedoch kommt dieser ohne jegliche Verschönerungsmaßnahmen aus. Wirklich essentiell sind nur die wesentlichen Module eines handelsüblichen Computers wie die Grafikkarte, das Netzteil, ein Mainboard, der Prozessor und die Kühlung. Da es sich beim Mining um optisch zu vernachlässigende Vorgänge handelt, wird weitgehend auf ein schönes Gehäuse, die Tastatur, Maus, eine Soundkarte und sogar auf den Monitor verzichtet.

Die Kernfrage dreht sich rundum die Tatsache, wie die besten Ergebnisse zu erzielen sind und was bei der Anschaffung der Hardware wirklich wichtig bzw. worauf man primär auch verzichten kann. Lohnt sich also der Kauf einer kompletten Mining Rig, sollte man eher selbst darum bemüht sein eine solche in Eigenregie zusammenzubauen oder ermöglichen Komplettsysteme wie ein Asic Miner die besten Hashrates bei vergleichsweise geringem Stromverbrauch?

Alle drei Optionen bieten für die jeweiligen individuellen Anforderungen sehr gute Ergebnisse – so viel steht fest. Wo allerdings die persönlichen Grenzen in der IT sowie den Anschaffungskosten liegen, muss nach Bedarf entschieden werden. Eine bessere oder schlechtere Lösung gibt es in diesem Punkt nicht.

Monero Mining Hardware – Komplettsysteme

Sogenannte Asic Miner zählen zu der neuesten Generation an Minern. Genaugenommen handelt es sich dabei lediglich um einen Chip, der eigens für die Anforderungen beim Mining entwickelt und gebaut wurde. Asic-Chips erfüllen am heißumkämpften Mining-Markt keinen anderen Zweck, doch durch ihren Einsatz werden die Hashrates deutlich erhöht. Um nach Möglichkeit äußerst effizient zu Minen, bieten Asic basierte Komplettsysteme eine professionelle Leistungskapazität. Diese Standalone-Miner verfügen nicht nur über eine herausragende Performance, sondern auch über einen hohen Preis. Sofern man rasch und effektiv in das Mining-Geschäft einsteigen möchte, liefern Asic Systeme eine durchdachte Abstimmung aller internen Abläufe und gewährleisten Top-Rates in puncto Energiehaushalt und erschürften Monero-Einheiten.

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Mining Rig kaufen

Wer sich mit IT-Komponenten nicht auskennt oder fehlendes Knowhow mühsam zusammensuchen muss, dem bieten fertige Mining Rigs die perfekte Ausgangsposition, ohne große Zeitverschwendung. Als zukünftiger Monero-Schürfer steht einem grundsätzlich die Welt der einsatzbereiten Bergarbeiter zu Füßen, jedoch sollte man immer den Preis im Auge behalten. Nicht alle vermeintlichen Schnäppchen entpuppen sich als ideale Wahl, zudem werden sie häufig von China aus angeboten. In solchen Fällen sind zusätzliche Kosten für die Steuer, den Zoll und die Versandkosten miteinzuberechnen. Stabile Grafikprozessoren, die für das Mining optimal benutzt werden können, gewährleisten eine verhältnismäßig lange Lebensdauer der Rig. Achten sollte man auf kühle Umgebungstemperaturen, damit die einzelnen Bauteile nicht überhitzen und frühzeitig Schaden nehmen

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Mining Rig selbst bauen

Für die Bastler und Denker unter Ihnen sind selbst gebaute Mining Rigs eine Frage der vollkommenen Routine und Kontrolle. Kaum ein IT vertrauter, angehender Miner würde eine fix und fertige Mining Rig überhaupt in Erwägung ziehen. Wer sich technisch auskennt bzw. sich einlesen möchte, der muss die Funktionalität der einzelnen Bauteile verstehen und für sich nutzen können.

Ein vollständig einsatzbereite Mining Rig besteht aus dem Gehäuse, zumindest einem Netzteil, einem Prozessor (CPU), der RAM, einem Mining Mainboard, der Grafikkarte und letztendlich einigen Riser-Cards. Welche Aufgaben diese Komponenten übernehmen lesen Sie hier.

Grafikkarte

Sie ist eine der wichtigsten Bestandteile neben dem Prozessor. Gute Grafikkarten sind zwar in der Anschaffung etwas teurer, jedoch sorgen sie auch für die besten Rechenleistungen. Bei der Positionierung innerhalb der Rig ist auf eventuelle Hitzeentwicklung zu achten. Weiters kann es sich lohnen die Angabe des Stromverbrauchs zu vergleichen.

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Mining-Netzteil

Keinesfalls sollte an diesem kleinen, aber robusten Modul gespart werden. Da die Hardware auf einen 24/7 Betrieb ausgelegt ist, sorgt ein qualitativ hochwertiges Netzteil für die nötige Sicherheit, denn sehr günstige Produkte laufen eher Gefahr zu überhitzen und eine Schwelbrand zu verursachen. Eine Mining Rig arbeitet jedoch permanent ohne Aufsicht, das heißt, man muss sich auf diese Technik vollends verlassen können. Wie stark das Netzteil sein muss und wieviele PCIe Anschlüsse benötigt werden, hängt immer von der individuellen Mining Rig ab.

➡ Unser Ratgeber für Mining-Netzteile

CPU

Der Prozessor ist liefert neben der Grafikkarte die technischen Voraussetzungen für eine erfolgreiche und effiziente Mining Rig. Ist die CPU imstande Höchstleistungen zu vollbringen, können alle anderen Bauteile diese Leistung aufnehmen, umlegen und letztendlich in erfolgreiche Hashrates verwandeln. Hauptsächlich dient er allerding dazu das OS stabil zu halten.

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Gehäuse

Generell wird beim Mining auf optische Raffinessen keinerlei Wert gelegt. Vielmehr wird auf ein vollständiges Gehäuse weitgehend verzichtet, was auch einen praktischen Nutzen nach sich zieht. Denn aufgrund der Hitzeentwicklung wird die Position der Grafikkarten möglichst lose in Form von Steckplätzen gewählt, um die entstehende Wärme bestmöglich ableiten zu können. Ein offenes Gestell dient maximal zur Befestigung der einzelnen Grafikkarten, des Mainboards sowie der CPU. Das erforderliche Netzteil sorgt mit entsprechender Kühlung für ein erstes Entweichen von zu viel Hitze.

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Riser-Cards

Sie dienen der optimalen Anordnung und Erweiterung der Grafikkartenslots, da die Steckplätze direkt auf dem Mainboard zu nahe beieinanderliegen, um die GPUs hier fix zu verbauen. Riser Cards sichern den Gebrauch der Mining Rig ohne tatsächlich eine Überhitzung der Module zu verursachen, was wiederum die Lebensdauer der Rig erheblich erhöht.

➡ Unser Ratgeber für Riser-Cards

Mining Mainboard

Das Mainboard ist sozusagen der Knotenpunkt der gesamten Technik – das Herzstück. Hier läuft alles zusammen und hier müssen alle Komponenten verbunden werden. Wichtig sind vor allem die vorhandenen PCIe Anschlüsse, wobei auf das „e“ für Express steht und eine wesentlich höhere Leistung garantiert. Je nach Ausführung können mehrere PCIe Anschlüsse installiert werden, wozu man wiederum Riser Cards benötigt, um die Anzahl der Steckplätze erhöhen zu können.

➡ Unser Ratgeber für Mining Mainboards

Kühlung

Unterschätzen Sie niemals die notwendige Kühlung für Ihre Mining Rig, denn wird das Umfeld zu heiß, nimmt die Technik Schaden und das kann richtig teuer werden. Räume mit geringer Luftfeuchtigkeit eignen sich hervorragend, doch auf gute Ventilatoren sollte dennoch nicht verzichtet werden.


Monero Mining Software

Die Auswahl an Monero Software ist relativ überschaubar. Wer mit Linux, ethOS oder Windows bereits Erfahrungen machen konnte, darf zwischen diesen drei Möglichkeiten frei wählen. EthOS ist als Plut & Play Variante einfach zu installieren und ziemlich schnell zu begreifen. Hat man mit Linux noch keine ersten Gehversuche gewagt, fordert das Programm einiges an Vorarbeit, um sich entsprechend gut auszukennen. Mit Windows hingegen dürfte schon jeder im Vorfeld in Berührung gekommen sein, was dessen Gebrauch wesentlich vereinfacht.

Basierend auf dem CryptoNote Code besteht die Monero Software aus „bitmonerod & simplewallet“. Bitte beachten Sie bei der Installation, dass Linux und Windows Blockchains untereinander nicht kompatibel sind. Alle nötigen Downloads finden Sie unter www.monero.org.


💡 Zusammenfassung zum Monero Mining

Monero kann aufgrund seiner absolut anonymen Transaktionsmöglichkeiten als perfektes Tauschmittel betrachtet werden. Das Potenzial der Kryptowährung bietet eine gute Alternative, um deutlich schnellere und anonymere Transfers zu garantieren, als dies bei Bitcoin der Fall wäre. Gerade der zuletzt stattfindende Hype rundum diverse Krypto-Coins wird letztendlich auch Monero zu einer weitreichenden Akzeptanz im digitalen Zeitalter verhelfen. Denn eines ist sicher – keine der 20 wichtigsten virtuellen Währungen werden den Bitcoins dieses Feld ungeschlagen überlassen. Die alleinige Spitze sowie die Summen der Marktkapitalisierungen werden in den kommenden Jahren um ein Vielfaches steigen. Auf etwaige positive Kursentwicklungen dürfen alle Beteiligten gespannt sein.

Hast Du weitere Tipps, Ratschläge und Ergänzung zur Monero Mining Hardware? Wir freuen uns über Deinen Kommentar!


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