Der große Verge Mining Ratgeber 2018 [+Anleitung]

Verge ist eine der neueren Krypto-Währungen am virtuellen Coin-Markt. Wie die meisten großen Währungen setzt Verge auf eine dezentrale Verwaltung und rückt die Anonymität in das Zentrum seiner Bemühungen. Neben diesem Bestreben folgt das hohe Bedürfnis an Sicherheit, auf das die Entwickler von Verge sehr viel Wert legen. Die Coin wurde 2014 unter dem ursprünglichen Namen „DogdecoinDark“ präsentiert und im Jahre 2016 in Verge umbenannt.

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Unser Verge Mining Ratgeber | © Andrey Apoev – Fotolia.com

Erklärtes Ziel von Verge ist es, Transaktionen, die auf der Blockchain- Technologie beruhen, alltagstauglich zu machen. Was zurzeit innerhalb der Community perfekt funktioniert, dringt kaum in den gewöhnlichen Alltag von Millionen von Menschen. Nur wenige unter ihnen wissen überhaupt etwas über Krypo-Währungen und würden Coins aus der virtuellen Welt niemals als adäquates Zahlungsmittel in Erwägung ziehen.

Doch warum eigentlich nicht? Fest steht, dass der Großteil der weltweiten Bevölkerung einfach über zu wenig Wissen verfügt, um sich den normalen Umgang mit den diversen digitalen Währungen vorstellen zu können. Es mangelt allerdings nicht an der Bereitschaft, diese nach ausreichender Information für das tägliche Leben einsetzen zu wollen.


Was ist Verge?

Als Basis dient Verge die Bitcoin Blockchain Technologie, jedoch existieren in vielen Punkte wesentliche Verbesserung im Vergleich zur Ursprungswährung aller Krypto-Coins. Seine Programmierung erlaubt ein Multi-Algorithmen-Mining, jedoch zur wesentlich verbesserten Sicherheitsbedingungen und sorgt zudem für eine gleichmäßige Verteilung der geschürften Coins unter den Minern.

Mit Verge, abgekürzt XVG, ist es zukünftig möglich, Transaktionen nicht nur anonym, sondern auch sehr schnell auszuführen. Alle Transfers können sowohl von Privatpersonen, als auch Unternehmen durchgeführt werden. Wobei jeder Teilnehmer völlig flexibel beim Empfang und Versand der Coins ist. Das System bietet optional viele Varianten skalierbarer Hilfestellungen und etliche Werkzeuge für professionelle Verkäufer oder Personen, die nur wenige Transaktionen durchführen.

Das Grundprinzip von Verge ist dabei leicht verständlich, denn die Währung nutzt verschiedene Netzwerke wie TOR und I2P. Bei beiden steht die Anonymität im Fokus aller Bemühungen. Sämtliche IP-Adressen sind verschleiert und deren Transaktionen nicht rückverfolgbar. Ein wesentlicher Unterschied zu Bitcoin und Ethereum, die inzwischen zu den größten Vertretern ihrer Sparte zählen.

Insgesamt gibt es 16,5 Milliarden Coins, die über einen langen Zeitraum hinweg erzeugt werden, sorgen für die Basis sowie der breiten Funktionalität der Währung. Allein im ersten Jahr wurden neun Milliarden Coins geschürft, jedes weitere Jahr eine weitere Milliarde. Dieser Vorgang wiederholt sich solange, bis alle Coins verteilt wurden.

Das aktive Entwicklerteam pflegt zudem einen engen Kontakt zu ihrer Community und so ist es nichts Besonderes, wenn diese direkt für Supportanfragen zur Verfügung stehen oder an angeregten Diskussionen zu neuen Ideen teilnehmen. Da Verge nicht das Produkt einer privaten Firma ist und weder von einem Initial Coin Offering, kurz ICO, oder eine Premine finanziert wird, setzen die Entwickler ihre ganze Kraft in die Community. Das heißt aber auch, dass Kosten für Marketingkampagnen oder Entwicklungen von der Gesamtheit aller Nutzer getragen werden.

Neben einer ausgereiften Technologie bietet Verge ein vollständiges Angebot von Walltes für unterschiedliche Betriebssysteme. Was das Verge Mining jedoch gravierend von weltweit agierenden Krypto-Währungen unterscheidet, ist die TOR Android Wallet. Diese einzigartige Geldbörse ermöglicht jedem User mobile Anonymität, was keine andere Coin in dieser Form anbietet.

Im Vergleich zu den restlichen Mitstreitern funktionieren Verge Transaktionen rasend schnell. Mithilfe er sogenannten Simple Payment Verification, kurz SPV, werden Transfers innerhalb von nur fünf Sekunden durchgeführt. Ein absolutes Highlight, bedenkt man, dass vergleichbare Transaktionen bei Bitcoin bis zu einen ganzen Tag dauern können.

Was Verge jedoch mit den meisten großen Coins eint, ist die Tatsache, dass sie dezentral verwaltet werden und auf einer Open-Source Software basieren. Ohne zentrale Stelle existiert keine Kontrollmöglichkeit einer einzelnen Einheit, Person oder gar eines Staates. Der eigentliche Erfolg der Krypto-Währungen ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass viele staatlichen Systeme an Vertrauen verlieren und vehement an ihrer Glaubwürdigkeit einbüßen.





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Vor dem Start – Was man beim Minen von Verge beachten sollte

Die richtige Kalkulation

An sich kann das Mining von Verge Coins im gleichen Maße erfolgreich sein, wie das Schürfen aller anderen Krypto-Währungen. Verantwortlich für Erfolg oder Misserfolg sind jedoch die Kostenstruktur von Energieaufwand und Hardware-Anschaffung.

Überlegene Leistungen können auch beim Verge Mining nur mit guter Hardware und moderaten Stromkosten erreicht werden. Ist diese Grundvoraussetzung gegeben, stehen beim Schürfen dieser Währung sowohl das GPU, als auch das CPU Mining zur Verfügung. Da Verge insgesamt fünf Algorithmen unterstützt, stehen in der richtigen Wahl der Ausstattung mehrere Optionen zur Verfügung.

Hochwertige GPUs liefern ausgezeichnete Ergebnisse, wobei leistungseffiziente Asic-Miner im Vergleich noch bessere Hash-Rates erzielen können. Stellt man Kosten und Aufwand der Anschaffung gegenüber, muss im Vorfeld klar definiert werden, welche Erwartungen, mit welcher Ausrüstung erzielt werden soll.

Asic Miner erzielen vor allem beim POW aufgrund ihrer speziellen Prozesse beste Ergebnisse, sind jedoch beim Kauf die teuerste Variante. Sie lösen innerhalb von kurzer Zeit alle vom System gestellten Rechenaufgaben und sorgen am Ende für die beste Performance. Immer im Blick sollten Sie bei hoher Leistung den Verbrauch haben. Er kann erheblich zum erfolgreichen Minen der Coin beitragen.

Um sich über den Stromverbrauch bereits vorab informieren zu können, helfen die Verbrauchsangaben der Hersteller. Dieselbe Vorgehensweise empfiehlt sich auch dann, wenn Sie eine eigene Mining Rig bauen möchten. Bei fertigen Rigs achten Sie auf die ausgewiesenen Werte. Ein Vergleich kann sich durchaus lohnen. Haben Sie bereits in Hardware investiert und wissen noch immer nicht genau, welche Stromkosten Sie mit Ihrer Rig produzieren, dann eignet sich ein Energiemessgerät besonders für Ihre Zwecke.

Der größte Vorteil von Verge ist in diesem Zusammenhang seine Vielseitigkeit. Können Sie aufgrund Ihres Equipments nicht alle Algorithmen minen, so überlässt die Währung noch immer eine profitable Auswahl an anderen Optionen. Schickt man mit einer starken GPU viel Leistung in das Netz, wird sich der Erfolg schnell einstellen. Jedoch ist das Plus an Mehrleistung auch mit deutlich höheren Kosten in der Anschaffung verbunden. Wem dieser technische Vorsprung zu mehr Coins verhilft, kann sich hier durchaus größere Einnahmen ausrechnen.

Gewerbeanmeldung – Mining & die Steuer

Betrachtet man die deutschsprachigen Länder Europas, so sind die Vorschriften in der Besteuerung nicht in alle identisch. Ein neutraler Vergleich ist, bei flexibler Haltung, durchaus zu empfehlen, denn je profitabler man minen möchte, desto mehr muss man den Aspekt der Steuer abwägen und die idealsten Schlüsse für die persönliche Situation ziehen.

Deutschland

Nach dem Einkommenssteuergesetz zählen Miner in Deutschland eindeutig zu den Gewerbetreibenden. Zwar sind die Auflagen in die Selbständigkeit nicht hoch und man benötigt zum Start keine BaFin Erlaubnis, doch der aus dem Mining erwirtschaftete Gewinn unterliegt der Einkommenssteuerpflicht. Abzüglich anrechenbarer Aufwandsposten ergibt sich der zu versteuernde Posten.

Österreich

Alle aus dem Mining erzielten Gewinne sind nicht Umsatzsteuerpflichtig. Die Gewerbeanmeldung hingegen ist nicht in fünf Minuten erledigt, sondern bedarf eines längeren Prozesses. Wer schnell starten möchte, der muss sich an dieser Stelle etwas bremsen.

Schweiz

Der Gang in die Selbständigkeit ist in der Schweiz keine große Angelegenheit. Er nicht über einen Umsatz von 75.000 CHF gelangt, der ist von der Mehrwertsteuerpflicht befreit. Gewerbeanmeldungen sind Kantonalsache.


Die Verge Mining Hardware

Verge nutzt in der Gewinnung von Coins das sogenannte Proof-of-Work Verfahren, kurz POW. Im Gegensatz zum POS, also dem Proof-of-Strake Verfahren bevorzugt diese Variante nicht jene Miner, die ohnehin schon etliche Coins schürfen konnten, sondern verteilt die Möglichkeiten fair und äquivalent.

Um Problemen, wie jenen des herkömmlichen Finanzwesens vorzubeugen, dient dieses Verfahren der gerechten Verteilung. Reiche werden demnach nicht noch reicher und wer noch keine Coins hat, wird mit erfahrenen Schürfern auf eine Ebene gestellt und dem entsprechend fair behandelt.

Doch die Grundidee der Coin ist das Eine, die verwendeten Algorithmen sind eine völlig andere Sache. Verge unterstützt das Multi-Algorithmen-Mining und dies bedeutet, dass die Währung mit den unterschiedlichsten Hardwares gemined werden kann. Dieser Hintergrund ermöglicht eine noch dezentralere Verwaltung und entschieden mehr Sicherheit. Toller Nebeneffekt dieser Basis ist die faire Verteilung aller Coins innerhalb der Verge Community.

Das bedeutet aus technischer Sicht, dass Verge eine der wenigen digitalen Währungen ist, die gleich fünf verschiedene Hashing-Algorithmen unterstützt, was sowohl das Mining für eine größere Anzahl von Schürfern erschließt und gleichzeitig über die diverse Hardware erfolgreich betrieben werden kann. Neben den bekannten X17 und Scrypt Algorithmen sind auch blake2s, myr-groestl und Lyra2rev2 in das System eingebunden.

Entgegen anderen Coins und dem angewandten System der Masternodes, spricht sich Verge gegen diese Methode aus und vertritt eher die Theorie, dass diese eine Schwachstelle darstellen und eher zu einer Art unerwünschter Zentralisierung beitragen. Zudem kann eine Masternode gehackt werden und das Netzwerk lahmlegen.

Ein weiteres Veto ist die rechtliche Handhabung, denn Regierungen können über einen Gerichtsbeschluss die Offenlegung der Logfiles eines Masternodes erwirken. Da dies das Netzwerk enorm schädigen kann, sieht man von diesen ab.

Der komplexe Aufbau von Verge macht den gezielten Einsatz von guter sowie geeigneter Verge Mining Hardware zu einem erfolgreicheren Unterfangen im gesamten Mining Prozess. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten Coins für sich beanspruchen zu wollen. Zum einen können Komplettsysteme in Betracht gezogen werden, zum anderen bringen nicht selten eigens konstruierte Mining Rigs den gewünschten Erfolg. Doch maßgeblich entscheidend sind immer Preis, Leistung, Vor- und Nachteile der Location und die Lebensdauer.

Komplettsysteme

Vollständig verbaute Miner, die als Standalone Geräte angeschlossen werden, zählen zu den leistungsstarken Vertretern unter den Bergarbeitern. Ihre technischen Vorteile sind jedoch in der Anschaffung nicht günstig und so muss bei kosteneffizienter Kalkulation genau berechnet werden, wie groß der tatsächliche Vorsprung ausfallen kann. Wie bei allen Berechnungen im Mining Geschäft bildet der Energiepreis eine wesentliche Säule.

Mit Komplettsystemen wie den Asic Minern können innerhalb kurzen Zeiträumen hohe Leistungen in das Netzwerk geschickt werden und die Hashrates deutlichen Zuwachs erhalten. Ihre Technologie basiert auf der möglichst umfangreichen Einbindung von Hochleistungsgrafikkarten und wird bei Verge durch den Scrypt Algorithmus ermöglicht.

Da der Anschaffungspreis deutlich über jenem einer selbstgebauten oder fertigen Minig Rig liegt, darf dieser Punkt als offensichtlicher Nachteil gewertet werden. Wer jedoch einen soliden Partner beim Schürfen sucht, den überzeugt die lange Lebensdauer bei überdurchschnittlich hohen Rechenleistungen sowie einer vergleichsweise geringeren Wärmeentwicklung. Wie bei jedem Mining Equipment, ist immer auf die erforderliche Kühlung zu achten, besonders um eine lange Einsatzdauer des Miners gewährleisten zu können.

Mining Rig kaufen

Eine fertige Rig hingegen ist für alle Personen geeignet, denen fachspezifische IT-Begriffe keinen Schauer über den Rücken jagen. Denn mit dem fertigen Produkt kann man zwar sofort mit dem Verge Mining anfangen, jedoch ist eine korrekte Installation notwendig. Immerhin, im Gegensatz zu einfachen Konstruktionen sind fertige Rigs häufig eine gute Wahl, da sich deren Anschaffungskosten bei gleichwertiger Leistung, erheblich unter den Asic Minern einreihen.

Ein wesentlicher Aspekt, um das Verge Mining effizient betreiben zu können und Gewinne zu erzielen. Die optimale Verge Mining Hardware ist eine gelungene Kombination aus hochwertigen Chips, geringen Stromkosten, einem eigenen Mining Mainboard und einem Maximum an Grafikkarten. Perfekte Auslastungen gehören zu einer kompletten Rig seit ihrer Planung mit dazu. Optimale Leistungsdaten sowie ein hochwertiges Netzteil mit hohem Wirkungsgrad sorgen bei jedem Anspruch für eine zufriedene Bilanz.

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Mining Rig selber bauen

Dieser Teil beansprucht den Laien bei der Auswahl der Verge Mining Hardware am meisten. Technisch betrachtet, ist jede eigens zusammengestellte Rig eine optimale Abstimmung für die eigenen Anforderungen bei sehr kosteneffizientem Kalkül. Nicht jeder traut sich von Beginn an zu alle IT-Fragen selbst zu lösen, doch immerhin bleibt nach Fertigstellung die Gewissheit, alle Bauteile zu kennen und Preis sowie die dringend benötigte Leistung abschätzen zu können.

Eine Verge Rig wird optisch keinem verbauten Standalone Gerät nahekommen, da die größere Anzahl an Grafikkarten ein offenes Gehäuse benötigt. Schön anzusehen ist sie zwar nicht, doch bezaubern sollte Ihr zukünftiger Miner nicht mit einem perfekten Äußeren, sondern buchstäblich mit seinen inneren Werten.

Optimale Leistungskurven und ein angemessener, aber nicht übertriebener Energieverbrauch sind neben einer bestens funktionierenden Belüftung bzw. Kühlung die wichtigsten Parameter in der Planung. An welcher Verge Mining Hardware Sie für Ihre individuelle Rig nicht vorbeikommen lesen Sie hier.

Grafikkarte

Jeder Computer benötigt sie und jede Mining Rig braucht sie besonders dringend. Sie gehört zu den wichtigsten Bestandteilen und muss immer in guter Qualität ausgewählt werden. Ihre Lebensdauer trägt erheblich zum reibungslosen Einsatz des gesamten Miners bei und muss deshalb besonders gut gekühlt werden. Der Bedarf an leistungsstarken GPUs sorgt immer wieder dafür, dass der Markt mit den neuesten Modellen sehr spärlich beliefert werden kann und es immer wieder zu erheblichen Engpässen kommt.

➡ Hier geht’s zu unserem Ratgeber für Mining-Grafikarten

Was die Positionierung innerhalb der Rig angeht, so muss darauf geachtet werden, dass der Abstand zwischen den einzelnen Karten groß genug ist, dass diese optimal belüftet werden können. Abgesehen von überzeugenden Leistungsdaten sollte beim Kauf auf die Herstellerangabe des Stromverbrauchs geachtet werden.

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Mining-Netzteil

Das Netzteil ist das wichtigste Modul in Fragen der Sicherheit. Kein anderer Bestandteil der gesamten Rig kann vor einer Überhitzung schützen. Ein hochwertiges Netzteil sorgt für immer gleichbleibende Temperaturen und belüftet die Grafikkarten. Da das Risiko einen Schwelbrand zu erleiden und damit die Rig zu verlieren, bei schlechten Netzteilen ungebrochen hoch ist, lohnt sich die Anschaffung eines qualitativ hochwertigen Stückes ganz besonders. Bei der Wahl des passenden Mining-Netzteils muss man unbedingt darauf achten, dass die Stärke in jedem Fall der Anzahl der PCIe Anschlüsse entsprechen soll. Auf diese Weise überlastet kein Gerät und der effiziente Betrieb wird nicht durch zu viel Wärmeentwicklung gestört.

➡ Unser Ratgeber für Mining-Netzteile

Mining CPUs

Vor allem bei Asic-Minern übernimmt die CPU einen enorm wichtigen Part. Sie ist das zentrale Bauteil, ohne das eine erfolgreiche Mining-Karriere gar nicht möglich wäre. Eine herausragende Hashrate ist wohl der größte Trumpf, den eine Hochleistungs CPU erschaffen kann, um den Kampf um Verge Coins erfolgreich für sich zu gewinnen.

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Mining-Gehäuse

Diese Konstruktion ist der einzige Bestandteil, bei dem absolut kein Wert auf Leistung gelegt wird. Ein offenes Gehäuse dient in erster Linie zum sicheren Befestigen der GPUs in moderaten Abständen. Da diese ausreichend belüftet werden sollen, ist eine Gestelloptik aus Alu oder gegebenenfalls Holz durchaus gewollt. Sie ist nicht toll anzusehen, erfüllt jedoch absolut ihren Zweck, aus diesem Grund wird auf Verschönerungsmaßnahmen verzichtet. Die Kühlung wird von unterschiedlichen Ventilatoren der Netzteile übernommen. Sollte dies aufgrund höherer Raumtemperaturen nicht ausreichen, muss mit einem gesonderten Kühler für den entsprechenden Luftaustausch gesorgt werden.

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Riser Cards

Riser Cards zählen nicht zu den unmittelbaren Leistungsträgern einer Rig, aber ihr Einsatz macht eine größere Dimension Ihrer zukünftigen Rig erst möglich. Denn diese Karten helfen mehr Grafikkarten zu verbauen, denn direkt am Mainboard wären nur wenige Steckplätze dafür vorhanden. Die enge Position sorgt zudem für sehr hohe Temperaturen, ohne dass die Hitze abweichen könnte. Um dieser Überhitzung vorzubeugen und die Größe der Rig selbstbestimmen zu können, dienen die Riser Cards als perfekte Erweiterungskarten. Je mehr GPUs in einer Rig arbeiten, desto effizienter kann diese minen.

➡ Unser Ratgeber für Riser-Karten

Mining Mainboard

Das Mainboard ist die innere Schaltzentrale der gesamten Konstruktion. Ihre Platine vereint alle einzelnen Bestandteile und sorgt für einen reibungslosen Ablauf. An der Zahl ihrer Steckplätze, den sogenannten PCIe Anschlüssen wird festgelegt, wieviele GPUs direkt auf dem Mining Mainboard installiert werden können. Reicht dies nicht aus, dienen Riser Cards zur Erweiterungsstrategie.

➡ Unser Ratgeber für Mining-Mainboards

Kühlung

Auf sie sollte neben den technischen Anforderungen das Hauptaugenmerk liegen. Denn nichts ist schlimmer als eine Mining Rig, die aufgrund eines Hitzeschadens ihren Arbeitsbetrieb einstellen muss. Die richtige und vor allem ausreichende Kühlung bei gleichmäßig trockenen Raumtemperaturen sorgt für den optimalen Erhalt des Gerätes.


Verge Mining Software

 

Verge Coins sind mit einer guten GPU ziemlich effizient zu minen, wobei das Setup der Rig oder des Computers keine große Rolle spielt. Da gleich fünf unterschiedliche Algorithmen verwendet werden, gibt es mehrere Verge Mining Software Typen, die ohne jedes Problem funktionieren.

X17 wird von Source Code für Linux verwendet, Windows hingegen setzt auf SGMiner. Der Algorithmus blake2s wird in der Windows-Variante von CCminer Blake2s unterstützt, für Linus läuft die Software unter CCMiner Source Code. Der lyra2rev2 Algorithmus sorgt mit Windows unter dem CCMiner für Lyra2Rev2 erfolgreiche Geschäfte, Linux findet unter CCMiner Source Code seinen idealen Partner. Sowohl myr-groestl und scrypt sorgen bei Linux mit dem CCMiner Source Code für Funktionalität, bei Windows ist es der CCMiner. Die Verge Mining Software bietet für die häufigsten Betriebssysteme Linux und Windows eine Vielzahl an Einsatzmöglichkeiten.


Zusammenfassung zum Verge Mining

Obwohl es Verge alias DodgeCoin Dark schon seit 2014 gibt, werden sie erst seit ihrer Umbenennung von der Welt wirklich ernstgenommen. Zum einen liegt das an ihrer nerdigen Ursprungsgeschichte, zum anderen konnten mit dem Blackpaper des vergangenen Jahres viele Kinderkrankheiten ausgemerzt und der Währung vieles an Sicherheit zurückgegeben werden. Das Krypto-Universum quittiert diese Veränderung mit einer Kurssteigerung und wertschätzt die 100 %-ige Anonymität aller Transaktionen. Durch das Fehlen von Masternodes ist das Prinzip von Verge noch dezentraler als so manche andere Altcoin. Der Trend in die Anonymität der virtuellen Währungen auszuweichen hält definitiv an und wird so schnell, wenn überhaupt, nicht zu stoppen sein.


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